Aktuell

19. März 2026 | Mitteilung

Aktuell: Honorarkürzungen in der Psychotherapie

Der Vorstand des vpsg und die Geschäftsführung der PIBB unterstützen ausdrücklich die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN), die unter dem Titel „Honorarkürzungen setzen falsches Signal für die psychische Gesundheit“ am 13.3.26 veröffentlicht wurde. In der Stellungnahme wurde dieser Beschluß insbesondere deshalb scharf kritisiert, weil psychische Gesundheit nicht zu einem Sparposten im Gesundheitssystem werden darf. Als besonders problematisch bewertet die DGPPN die möglichen Folgen für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, die häufig intensive, langfristige und multiprofessionell abgestimmte Behandlungsangebote benötigen. weiter

4. Februar 2026 | Veranstaltungsbericht

16. Berliner psychiatrisch-religionswissenschaftliches Colloquium am 12.11.2025

Das mittlerweile 16. Berliner psychiatrisch-religionswissenschaftliche Colloquium wurde auch im Jahr 2025 wieder vom Arbeitskreis Religion & Psychiatrie im Verein für Psychiatrie und seelische Gesundheit organisiert und fand mit fast 100 Teilnehmern erneut im großen Hörsaal der Holzlaube der FU in Berlin-Dahlem statt. Das Thema „Religion und Zwangsstörung“ motivierte wegen seiner klinischen Relevanz diesmal besonders viele Psychiater und Nervenärzte zur Teilnahme; bemerkenswert war aber auch das breite Interesse seelsorgerisch aktiver Berater. Lesen hier den ausführlichen Tagungsbericht von Dr. Norbert Mönter. weiter

16. November 2025 | Mitteilung

Ambulante Komplexbehandlung der PIBB startet in Brandenburg

Nach intensiver Vorarbeit und längerem Warten ist von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg nunmehr die Genehmigung zur Teilnahme unseres Netzverbunds (PIBB) an der Ambulanten Komplexbehandlung in Barnim-Uckermark (Brandenburg) rückwirkend ab 1.10.2025 erteilt worden. weiter

TERMINE

Montag, 4. Mai 2026 | 19:30 – 21:30 Uhr

>> Mitgliederversammlung vpsg und PIBB Netzkonferenz – Thema:
Absetzen von Medikation in Psychiatrie und Psychotherapie

Referenten: Dr. Dipl.-Psych. Friederike Schmidt-Hoffmann (Psycholog. Psychotherapeutin) und PD Dr. Jonathan Hessler (OA St. Hedwigs Krankenhaus, Sprechstunde Begleitetes Absetzen von psych. Medikation)

Ort: KV Berlin, Masurenallee 4-6, 14 057 Berlin


Mittwoch, 3. Juni 2026 | 15:00 – 19:30 Uh

>> TAGUNG von vpsg und PIBB: „Gut vernetzt 2026“ – Schwerpunktthemen: Psychotherapie für Menschen mit schweren pschischen Erkrankungen, Kooperation ambulant – stationär

Ort: Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, Claire-Waldoff-Str.7, 10117 Berlin-Mitte


Montag, 7. September 2026 | 18:30 – 20:30 Uh

>> Trialogischer Abend: „Selbst- und Fremdwahrnehmung in psychischen Krisen“

Ort: Georgensaal im Evang. Kirchenforum, Klosterstrasse 66, 10179 Berlin-Mitte


Montag, 12. Oktober 2026 | 19:30 – 21:30 Uhr

>> Mitgliederversammlung vpsg und PIBB Netzkonferenz – geplantes Thema: Selbsthilfe

Ort: KV Berlin, Masurenallee 4-6, 14057 Berlin


Veranstaltungstipps

8. – 10. Mai 2026 | Charite Campus Mittealte Nervenklinik

>> 16. DDPP – Kongreß: „Wahn als Konstruktion von Bedeutung – Folgen für Psychotherapie und Gesellschaft?“

Wahn wird häufig verstanden als krankheitsbedingte, fehlerhafte, scheinbar unverständliche Beurteilung der Realität. Der Bedeutung dieses Phänomens für Betroffene, aber auch für das Menschsein an sich wird dieser Definitionsversuch kaum gerecht. Wer wahnhaft wird, konstruiert Bedeutung – um sich herum, aber auch für sich selbst – zur Not auch um den Preis des Bezugs zur geteilten Realität. Die subjektive Bedeutung der Wahninhalte ist individuell sehr verschieden ausgeprägt. Es lohnt sich, dieser Bedeutung nachzugehen. Was kann Psychotherapie hierzu beitragen? Wir wollen diesen Fragen nachgehen- unter der Annahme, dass dem Menschen Bedeutung zu geben, als Mensch Bedeutung zu haben, ein zentrales Element des Wahngeschehens ist. Referent:innen: Prof. Dr. Thomas Bock (Hamburg), Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz (Tübingen), Jascha Mai (Berlin), Dr. Julian Möller (Basel), Dipl.-Psych. Simon Ohlig (Berlin) und Dr. Hans Schultze-Jena (Hamburg).
Online Programm und Anmeldung finden Sie hier