Aktuell

1. Mai 2026 | Allgemein

Wir trauern um Olaf Dickenhausen

Die Nachricht vom Tod von Olaf Dickenhausen (Bipolaris – Manie und Depression Selbsthilfevereinigung Berlin-Brandenburg e. V.) hat uns vor kurzem erreicht und uns sehr betroffen gemacht. Seit 2021 war er im Vorstand von Bipolaris aktiv und organisierte gemeinsam mit anderen tatkräftig die Aktivitäten des Vereins. weiter

29. April 2026 | Allgemein

Beitragsstabilisierungsgesetz: Sparpaket trifft besonders Menschen mit psychischen Erkrankungen

Der Vorstand des Vereins für Psychiatrie und seelische Gesundheit (vpsg) teilt angesichts der angekündigten Sparmassnahmen im sog. Beitragsstabilisierungsgesetz die Sorge um die Versorgungssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. Wir veröffentlichen und unterstützen hier die Stellungnahmen der Berufsverbände Deutscher Psychiater (BVDP) und Deutscher Nervenärzte (BVDN). weiter

19. März 2026 | Mitteilung

Aktuell: Honorarkürzungen in der Psychotherapie

Der Vorstand des vpsg und die Geschäftsführung der PIBB unterstützen ausdrücklich die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN), die unter dem Titel „Honorarkürzungen setzen falsches Signal für die psychische Gesundheit“ am 13.3.26 veröffentlicht wurde. In der Stellungnahme wurde dieser Beschluß insbesondere deshalb scharf kritisiert, weil psychische Gesundheit nicht zu einem Sparposten im Gesundheitssystem werden darf. Als besonders problematisch bewertet die DGPPN die möglichen Folgen für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, die häufig intensive, langfristige und multiprofessionell abgestimmte Behandlungsangebote benötigen. weiter

TERMINE

Montag, 4. Mai 2026 | 19:30 – 21:30 Uhr

>> Mitgliederversammlung vpsg und PIBB Netzkonferenz – Thema:
Absetzen von Medikation in Psychiatrie und Psychotherapie

Referenten: Dr. Dipl.-Psych. Friederike Schmidt-Hoffmann (Psycholog. Psychotherapeutin) und PD Dr. Jonathan Hessler (OA St. Hedwigs Krankenhaus, Sprechstunde Begleitetes Absetzen von psych. Medikation)

Ort: KV Berlin, Masurenallee 4-6, 14 057 Berlin


Mittwoch, 3. Juni 2026 | 15:00 – 19:30 Uh

>> TAGUNG von vpsg und PIBB: „Gut vernetzt 2026“ – Schwerpunktthemen: Psychotherapie für Menschen mit schweren pschischen Erkrankungen, Kooperation ambulant – stationär

Ort: Haus der Land- und Ernährungswirtschaft, Claire-Waldoff-Str.7, 10117 Berlin-Mitte

Am 3. Juni 2026 ab 15 Uhr findet in Berlin Mitte nun bereits zum fünftenmal die Tagung GUT VERNETZT zur Ambulanten Komplexbehandlung statt. Diesmal stehen zwei Themenbereiche im Fokus: Die Psychotherapie insbesondere für Patient*innen mit schweren psychischen Erkrankungen und die Kooperation an der Schnittstelle ambulant-stationär. Zu Beginn wird Dr. Michael Krebs (Geschäftsführer der PIBB) über den aktuellen Stand der Ambulanten Komplexbehandlung der PIBB in Berlin-Brandenburg berichten. Für das Thema Psychotherapie konnten wir Frau Dr. Lea Gutz vom Vorstand der Psychotherapeutenkammer Berlin und Herrn Dipl.-Psych. Jürgen Voigt (niedergelassener Psychotherapeut) gewinnen, für das Thema Kooperation ambulant-stationär Frau PD Dr. Stefanie Schreiter von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité und Frau Constanze Liebe (Vorstand ADA – Bundesverband Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze). Wie in den letzten Jahren sollen auch diesmal Tagungsbeobachter*innen aus der Selbsthilfe und dem Angehörigenverband einbezogen werden.

Sie finden hier das vorläufige Tagungsprogramm und den Link zur Anmeldung.


Montag, 7. September 2026 | 18:30 – 20:30 Uh

>> Trialogischer Abend: „Selbst- und Fremdwahrnehmung in psychischen Krisen“

Ort: Georgensaal im Evang. Kirchenforum, Klosterstrasse 66, 10179 Berlin-Mitte


Montag, 12. Oktober 2026 | 19:30 – 21:30 Uhr

>> Mitgliederversammlung vpsg und PIBB Netzkonferenz – geplantes Thema: Selbsthilfe

Ort: KV Berlin, Masurenallee 4-6, 14057 Berlin


Veranstaltungstipps

8. – 10. Mai 2026 | Charite Campus Mittealte Nervenklinik

>> 16. DDPP – Kongreß: „Wahn als Konstruktion von Bedeutung – Folgen für Psychotherapie und Gesellschaft?“

Wahn wird häufig verstanden als krankheitsbedingte, fehlerhafte, scheinbar unverständliche Beurteilung der Realität. Der Bedeutung dieses Phänomens für Betroffene, aber auch für das Menschsein an sich wird dieser Definitionsversuch kaum gerecht. Wer wahnhaft wird, konstruiert Bedeutung – um sich herum, aber auch für sich selbst – zur Not auch um den Preis des Bezugs zur geteilten Realität. Die subjektive Bedeutung der Wahninhalte ist individuell sehr verschieden ausgeprägt. Es lohnt sich, dieser Bedeutung nachzugehen. Was kann Psychotherapie hierzu beitragen? Wir wollen diesen Fragen nachgehen- unter der Annahme, dass dem Menschen Bedeutung zu geben, als Mensch Bedeutung zu haben, ein zentrales Element des Wahngeschehens ist. Referent:innen: Prof. Dr. Thomas Bock (Hamburg), Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz (Tübingen), Jascha Mai (Berlin), Dr. Julian Möller (Basel), Dipl.-Psych. Simon Ohlig (Berlin) und Dr. Hans Schultze-Jena (Hamburg).
Online Programm und Anmeldung finden Sie hier