{"id":500,"date":"2004-05-05T11:33:00","date_gmt":"2004-05-05T09:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/?p=500"},"modified":"2021-01-28T11:37:18","modified_gmt":"2021-01-28T10:37:18","slug":"1-fachtagung-des-vereins-ambulante-psychiatrie-nach-dem-gmg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/1-fachtagung-des-vereins-ambulante-psychiatrie-nach-dem-gmg\/","title":{"rendered":"1. Fachtagung des Vereins: Ambulante Psychiatrie nach dem GMG"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"170\" height=\"129\" src=\"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-content\/uploads\/20041018_110237_craemer_moenter.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-502\"\/><figcaption>Jutta Cr\u00e4mer (Angeh\u00f6rigenverband) und Norbert M\u00f6nter<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Tagung \u201eAmbulante Psychiatrie in Berlin nach dem GMG\u201c<br>am 27. M\u00e4rz 2004 im Sophienhaus in Steglitz war die 1. Fachtagung des neu gegr\u00fcndeten Vereins f\u00fcr Psychiatrie und seelische Gesundheit in Berlin e.V..<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vorsitzende des Vereins und Moderator der Tagung Dr. Norbert M\u00f6nter konnte zu den Fragen <strong>\u201eWas brauchen Patienten? Was k\u00f6nnen die ambulant t\u00e4tigen \u00c4rzte und Spezialisten? Was zahlen die Krankenkassen? Wann kommt die integrierte Versorgung?\u201c<\/strong> f\u00fchrende Vertreter der Berliner Psychiatrie als Referenten begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor \u00fcber 70 Tagungsteilnehmern im \u00fcberf\u00fcllten John Wesley Saal des Sophienhauses legten der Psychiatriebeauftragte des Berliner Senats Herr Heinrich Beuscher, das Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Frau Hannelore Klafki und die Vorsitzende des Berliner Angeh\u00f6rigen-Verbandes Frau Jutta Cr\u00e4mer zun\u00e4chst ihre Sicht auf die derzeitige Behandlungs- und Versorgungssituation in Berlin dar und gaben entscheidende Diskussionsanst\u00f6\u00dfe f\u00fcr den Tagungsverlauf.<br>Von allen, auch von den nachfolgenden Referenten Prof. Dr. Albert Diefenbacher, Chefarzt im Klinikum Herzberge, Herrn Hans-Otto Boekheler, Leiter der Pinel-Gesellschaft und von Frau Dr. Anne Bergh\u00f6fer aus dem sozialmedizinischen Institut der Charit\u00e9 wurde die Vereinsinitiative der niedergelassenen Berliner Nerven\u00e4rzte und Psychiater einhellig begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"170\" height=\"130\" src=\"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-content\/uploads\/20041018_110428_auditorium.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-501\"\/><figcaption>Blick ins Auditorium<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zugleich wurden andererseits mit dem Tagungsthema gro\u00dfe Hoffnungen aber auch Fragen zur Integrierten Versorgung formuliert. Diese Fragen richteten sich nat\u00fcrlich ganz besonders an Frau H. Liebisch vom Landesverband der Techniker Krankenkasse, die kompetent versuchte ein wenig Klarheit in den Nebel der Antragsverfahren und M\u00f6glichkeiten der Integrierten Versorgung zu bringen. Da\u00df psychiatrische Krankheiten und ihre Behandlung besonders geeignet sind f\u00fcr integrierte Versorgungskonzepte, daran kamen auf der Tagung ebenso wenig Zweifel auf wie an der wichtigen Rolle, die niedergelassene Psychiater in diesen Strukturen zu \u00fcbernehmen haben. Hierauf wiesen insbesondere auch Alicia Navarro und Norbert M\u00f6nter aus Sicht der Niedergelassenen hin. Von ihnen wurde der Vorschlag eines Berliner Verbundes psychiatrischer IV-Projekte unterbreitet, bei dem die Versorgung schwer psychisch Kranker klar Priorit\u00e4t haben sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagung, die am Nachmittag mit Diskussionen in Arbeitsgruppen fortgesetzt wurde, bot zusammengefasst den Teilnehmern eine exquisite (und im Gegensatz zu vielen \u00e4hnlichen Tagungen kostenfreie) Informations- und Diskussionsgelegenheit zum Komplex der Integrierten Versorgung. In sehr angenehmer Tagungsatmosph\u00e4re kam insbesondere auch der notwendige ambulant-station\u00e4re Vernetzungsproze\u00df in Gang, da neben den ca. 30 Niedergelassenen und den Vertretern komplement\u00e4rer Einrichtungen auch \u00fcber 10 Berliner Kliniken durch ihre Leiter bzw. leitenden Ober\u00e4rzte vertreten waren. Nicht zuletzt er\u00f6ffneten die Beitr\u00e4ge von Betroffenen und Angeh\u00f6rigen auch neue L\u00f6sungsans\u00e4tze im trialogischen Sinne.<br>Auf der Tagung verabredet wurden Folgetreffen, die eine Kooperation und Koordination der verschiedenen Berliner psychiatrischen IV-Projekt-Antr\u00e4ge erm\u00f6glichen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>(Autor: N. M\u00f6nter)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tagung \u201eAmbulante Psychiatrie in Berlin nach dem GMG\u201cam 27. M\u00e4rz 2004 im Sophienhaus in Steglitz war die 1. Fachtagung des neu gegr\u00fcndeten Vereins f\u00fcr Psychiatrie und seelische Gesundheit in Berlin e.V.. Der Vorsitzende des Vereins und Moderator der Tagung Dr. Norbert M\u00f6nter konnte zu den Fragen \u201eWas brauchen Patienten? 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