{"id":432,"date":"2008-12-15T10:50:00","date_gmt":"2008-12-15T09:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/?p=432"},"modified":"2021-01-26T11:20:19","modified_gmt":"2021-01-26T10:20:19","slug":"trialogischer-abend-am-1-12-2008","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/trialogischer-abend-am-1-12-2008\/","title":{"rendered":"Trialogischer Abend am 1.12.2008"},"content":{"rendered":"\n<p>Das letzte Mitgliedertreffen des Vereins in diesem Jahr stand &#8211; nunmehr traditionsgem\u00e4\u00df &#8211; im Zeichen des Trialogs. Ein Teilnehmer und Mitglied von &#8218;Balance &#8211; Selbsthilfegruppe Bipolar Betroffener in Berlin&#8216; verfasste \u00fcber das Treffen von Betroffenen, Angeh\u00f6rigen und Professionellen folgenden Bericht:<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Abend diente dem Gespr\u00e4ch zwischen Bipolar Betroffenen, Angeh\u00f6rigen und \u00c4rzten und Psychotherapeuten, insbesondere auch der Information der Professionellen \u00fcber die Bipolare St\u00f6rung und deren Auswirkungen.<br>Es waren ca. 60 Personen dort, davon meiner Sch\u00e4tzung nach die H\u00e4lfte niedergelassene \u00c4rzte und Therapeuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es begann Dr. Philipp Klein, der eine Untersuchung zur Wirkung einer Psychotherapie bei chronischer Depression auf das Gehirn startet. Diese pr\u00fcft er anhand von MRT-Aufnahmen des Gehirns vor und nach einer 12w\u00f6chigen intensiven Therapie. Es werden noch Probanden gesucht: Aktuell depressiv seit mindestens 2 Jahren, zur Zeit ohne Medis.<br>Weitere Informatioonen: <a href=\"http:\/\/www.charite.de\/charite\/presse\/pressemitteilungen\/artikel\/detail\/studie_zur_behandlung_chronischer_depression_sucht_teilnehmer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.charite.de\/charite\/presse\/pressemitteilungen\/artikel\/detail\/studie_zur_behandlung_chronischer_depression_sucht_teilnehmer\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nun hielt Dagmar aus der Selbsthilfegruppe Balance ein mutiges, offenes und sehr eindr\u00fcckliches Referat \u00fcber ihre Erkrankung und deren Folgen:<br>Es wurde offensichtlich, wie schwer es f\u00fcr sie war (und wohl auch f\u00fcr die meisten von uns, dies sehen wir ja immer wieder), eine ad\u00e4quate Diagnose und Behandlung zu erhalten und wie sehr die bipolare St\u00f6rung unser Leben pr\u00e4gt, teilweise mit schwerwiegenden Folgen.<br>Genauso beschrieb sie, was ihr geholfen hat, dass sie jetzt einigerma\u00dfen stabil ist: Als erstes die Diagnose, endlich zu wissen, was mit einem los ist, dann die Kombination der f\u00fcr dich passenden Medikamente, Psychoedukation, teilweise Psychotherapie, ein zugewandter Psychiater und die Selbsthilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch erw\u00e4hnte sie weitere (pers\u00f6nliche) Ursachen f\u00fcr die bipolare St\u00f6rung und einhergehende Probleme, die oftmals auftreten.<br>Und schlie\u00dflich beschrieb sie deutlich, welche Hilfe eine Selbsthilfegruppe bedeutet und welches die Abl\u00e4ufe und Themen sind: www.shg-balance.de<br>Ramona aus der Dienstags-Selbsthilfegruppe der Charit\u00e9 berichtete sowohl von sich als auch von dem Peer-to-Peer-Counceling, das eine strukturierte Form der gegenseitigen Unterst\u00fctzung zwischen Betroffenen mit psychische Erkrankung bietet. In Zentrum der Unterst\u00fctzung steht dabei die eigene Erfahrung des Berates mit der Krankheit.<br>Kontakt: shg-bipolar-berlin@arcor.de<\/p>\n\n\n\n<p>Frau Cr\u00e4mer vom Landesverband Berlin der Angeh\u00f6rigen Psychischer Kranker (APK) stellte ihren Verband und die Selbsthilfegruppe Angeh\u00f6riger Bipolarer Betroffener im APK vor. www.apk-berlin.de<\/p>\n\n\n\n<p>Im Schlussreferat wurde der Stand der Integrierten Versorgung Psychisch Kranker in Berlin und Brandenburg dargestellt. Durch die Integrierte Versorgung soll die Verzahnung und gemeinsame Behandlung durch \u00c4rzte, Psychotherapeuten und Kliniken erreicht werden, so dass alle Professionelle sich absprechen und gemeinsam an der Behandlung des Kranken wirken. Inzwischen liegen Vertr\u00e4ge mit verschiedenen Krankenkassen (DAK, BKKen, HMV) vor, die auch eine deutlich verbesserte ambulante Versorgung der Betroffenen durch die teilnehmenden \u00c4rzte und Therapeuten erm\u00f6glichen.<br>Infos <a href=\"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/service\/angebote\/\" data-type=\"page\" data-id=\"86\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: An diesem Abend gab es einiges an n\u00fctzlichen Informationen f\u00fcr alle, sowohl Betroffene und Angeh\u00f6rige als auch f\u00fcr \u00c4rzte und Therapeuten, die nicht so tief in der Materie der Bipolaren St\u00f6rung drin stecken. Leider blieb die inhaltliche Diskussion etwas kurz, daf\u00fcr d\u00fcrfte aber jeder etwas Neues mit nach Hause genommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>(Autor: Uwe &#8211; <a href=\"http:\/\/www.shg-balance.de\">www.shg-balance.de<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das letzte Mitgliedertreffen des Vereins in diesem Jahr stand &#8211; nunmehr traditionsgem\u00e4\u00df &#8211; im Zeichen des Trialogs. Ein Teilnehmer und Mitglied von &#8218;Balance &#8211; Selbsthilfegruppe Bipolar Betroffener in Berlin&#8216; verfasste \u00fcber das Treffen von Betroffenen, Angeh\u00f6rigen und Professionellen folgenden Bericht: Dieser Abend diente dem Gespr\u00e4ch zwischen Bipolar Betroffenen, Angeh\u00f6rigen und \u00c4rzten und Psychotherapeuten, insbesondere auch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-432","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-teilnehmerbericht"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=432"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":433,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432\/revisions\/433"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=432"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=432"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}