{"id":1788,"date":"2026-03-19T22:29:29","date_gmt":"2026-03-19T21:29:29","guid":{"rendered":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/?p=1788"},"modified":"2026-03-19T22:38:14","modified_gmt":"2026-03-19T21:38:14","slug":"honorarkuerzungen-in-der-psychotherapie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/honorarkuerzungen-in-der-psychotherapie\/","title":{"rendered":"Aktuell: Honorark\u00fcrzungen in der Psychotherapie"},"content":{"rendered":"\n<p>Der erweiterte Bewertungsausschusses hat am 11. M\u00e4rz 2026 entschieden, die <strong>Honorare f\u00fcr psychotherapeutische Leistungen um 4,5 % zu k\u00fcrzen.<\/strong> Dies betrifft <strong>alle psychotherapeutischen Gespr\u00e4chsleistungen<\/strong>, die von psychologischen und \u00e4rztlichen PsychotherapeutInnen und auch von Nerven\u00e4rzten und Psychiaterinnen erbracht werden, also nicht nur die sog. Richtlinienpsychotherapie. <\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Vorstand des vpsg und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der PIBB unterst\u00fctzen ausdr\u00fccklich die Stellungnahme<\/strong> der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. <strong>(DGPPN), <\/strong>die unter dem Titel <strong>\u201eHonorark\u00fcrzungen setzen falsches Signal f\u00fcr die psychische Gesundheit\u201c<\/strong>\u00a0am 13.3.26 ver\u00f6ffentlicht wurde<em>.<\/em> In der Stellungnahme wurde dieser Beschlu\u00df insbesondere deshalb scharf kritisiert, weil <strong>psychische Gesundheit nicht zu einem Sparposten im Gesundheitssystem<\/strong> werden darf. Als besonders problematisch bewertet die DGPPN die m\u00f6glichen <strong>Folgen f\u00fcr Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen<\/strong>, die h\u00e4ufig intensive, langfristige und multiprofessionell abgestimmte Behandlungsangebote ben\u00f6tigen. Diese Gruppe erh\u00e4lt bereits heute oft nur schwer Zugang zu geeigneten Therapien. &#8211; Lesen Sie hier die ganze <strong><a href=\"https:\/\/www.dgppn.de\/presse\/pressemitteilungen\/pressemitteilungen-2026\/honorarkuerzungen-setzen-falsches-signal-fuer-die-psychische-gesundheit.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Stellungnahme<\/a><\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Deutsche Psychotherapeutennetzwerk rechnet in diesem Zusammenhang vor, dass die jetzt beschlossenen Honorark\u00fcrzungen die Gesamtkosten der gesetzlichen Krankenversicherungen gerade einmal um etwa 0,05 Prozent senken w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb von 5 Tagen wurde eine <strong><a href=\"https:\/\/c.org\/GGBFzMQhvD\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Petition<\/a><\/strong> unter dem Titel <strong>\u201eMonatelange Wartezeiten \u2013 und jetzt werden psychotherapeutische Leistungen gek\u00fcrzt?\u201c <\/strong>die u.a. die R\u00fccknahme der Honorark\u00fcrzung der psychotherapeutischen Gespr\u00e4chsleistungen fordert, von aktuell mehr als <strong>350.000 Menschen unterzeichnet.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/c.org\/GGBFzMQhvD\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wenn Sie sich dieser Petition anschlie\u00dfen wollen, k\u00f6nnen Sie hier unterzeichnen.<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weitere ausf\u00fchrliche Informationen zum Thema finden Sie auch im <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/news\/absenkung-der-psychotherapeutischen-honorare-stosst-auf-massive-proteste-b3119060-2de3-432a-b7a9-66d37a9055c1\" target=\"_blank\"><strong>Deutschen \u00c4rzteblatt<\/strong><\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der <b>Vorstand des vpsg und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der PIBB<\/b> unterst\u00fctzen ausdr\u00fccklich die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. 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Als besonders problematisch bewertet die DGPPN die m\u00f6glichen Folgen f\u00fcr Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, die h\u00e4ufig intensive, langfristige und multiprofessionell abgestimmte Behandlungsangebote ben\u00f6tigen. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,3],"tags":[19],"class_list":["post-1788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-mitteilung","tag-aktuell"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1788"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1791,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1788\/revisions\/1791"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/psychiatrie-in-berlin.de\/vpsg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}